Ein kurzer Roman über die Schrecklichkeit der Liebe

von Bernhard Moshammer, Roman, Milena Verlag

 

Ein witziges und manchmal auch trauriges, vor allem aber ein schönes Buch über die Liebe. »Ein skurril-trotziger Abgesang auf die Romantik«, meinte dazu der Stern. Bernhard Moshammer ist hauptberuflich Musiker, daher begleitet er seine Lesungen gerne auf der Okulele oder der Gitarre. Ein Vergnügen!

 

Inhalt:

Benjamin Vogel lebt allein, hat seinen eigenen kleinen Buchladen und bevorzugt Tiefkühlkost. Er ist eben erst 40 geworden und schon scheint sich alles zu ändern. Der plötzliche Tod des Vaters ist eine Befreiung für ihn, das bessere Kennenlernen seiner Mutter ein Gewinn. Dann trifft er auf Maria. Fanfaren erklingen, Glocken läuten – sein alter Erzfeind, die Liebe, fordert ihn aufs Neue heraus. Das unerwartete Glück weckt aber auch die Erinnerungen an sein Trauma: Denn im zarten Alter von fünfzehn hat das Leben Benjamin zwei Erkenntnisse beschert. 1. Die romantische Liebe ist ein Spiel. 2. Benjamin ist kein Spieler.

Dieser Roman handelt von der Liebe. Und von Sexualität. Von den Anfängen, von den Zielen, von den anfänglichen Schwierigkeiten, die doch aber immerhin … ähm, auch immer schwierig bleiben. Warum lässt Benjamin sich mit fünfzehn das Herz brechen und wird süchtig nach diesem Schmerz? Ist eine einzige Fahrt im Liebeskarussell schon genug für ein Leben oder macht Benjamin sich da etwas vor? Ist er möglicherweise nur ein Spießer – ein, wie sein bester Freund meint, ins falsche Jahrhundert Hineingeborener? Ein Mensch, der in Idealen aufgeht, doch an deren Umsetzung nicht zwingend interessiert ist? Benjamin Vogel kämpft um Antworten.

 

„Keine Frau plus Tiefkühlkost – der perfekte Selbstmord“ (Mutter)

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben. (Goethe)

 

Bernhard Moshammer wurde 1968 in St. Pölten geboren. Er lebt und arbeitet als Musiker und Schriftsteller in Wien. Zwischendurch war er Verkäufer. Er hat als BÖRN (www.boern.com) ein paar CDs produziert und veröffentlicht: SCHÖNE DINGE EINFACH (2007), FAME & SUCCESS (mit Mika Vember, 2009). Sein erster Roman Zeit der Idioten ist 2009 im Milena Verlag erschienen. Parallel zu seinem neuen Roman wird er 2011 eine neue CD veröffentlichen: L.

 

Pressestimmen:

»Ein kurzer Roman über die Schrecklichkeit der Liebe« von Bernhard Moshammer ist ein skurril-trotziger Abgesang auf die Romantik.

Stern

»“Ein kurzer Roman über die Schrecklichkeit der Liebe“, der zweite Roman des Autors Bernhard Moshammer, erinnert an Nick Hornbys „High Fidelity“. Warum es sich trotzdem lohnt, nach Hornby auch noch Moshammers Version zu lesen? Weil sie herrlich trashig ist, sich locker liest und das fade St. Pölten zum Schauplatz einer Geschichte wird, die man sich gut als eigenwillige Liebeskomödie auf die Leinwand denken kann.«

Kurier (Wien)

»Ein witziges und manchmal ziemlich trauriges Buch – eine Trouvaille.«

Marius Leutenegger, books

»Benjamin (..) fühlt sich als alleinig Betroffener. Das denken auch tausend andere und die haben auch schon diese Theorien zur Liebe gefunden, rotierend in einer Pseudopsychologie. Keine Monopolstellung also, aber ein unterhaltsamer Zugang zu alltäglichen Herzschmerzkämpfen für Jedermann (zwischen Pubertät und Midlife-Crisis).«

Juliane Fischer, The Gap