Zeit der Idioten

von Bernhard Moshammer, Roman

 

Jessasmarandjosef! Der Wiener hat ja praktisch keine Ahnung vom Terrorismus. Absurder Witz trifft auf reale Krise … bis es 8-mal knallt. Schräge Komik, beißende Gesellschaftskritik, die Liebe zum Rock’n’Roll und die Suche nach DEM Song verbinden sich zu einem ungewöhnlichen Leseabenteuer.  Aber das Leben ist kein Film. Trotzdem in Nebenrollen: Bob Dylan und Johnny Cash (Milena Verlag)

 

Inhalt:

Wien im Explosionstrauma: Acht Rucksackbomben waren es bisher, die das Land in Angst und Schrecken versetzten. Die österreichischen Rucksackbomber sind aber keine religiösen oder politischen Fanatiker, ihre Motive sind eigennützig und alltäglich.

Bölling: ein kleines Kaff in der niederösterreichischen Provinz. Ruhe, Idylle und Normalität bestimmen den Alltag – wenn da nicht ein paar schwarze Schafe wären.

Cornelius Fink, erfolgloser Songschrei­ber, hat als Einziger den ersten Anschlag bei einem Rockkonzert überlebt. Das verändert sein Leben von Grund auf: Er zieht zurück in seinen Herkunftsort. Zunächst scheint ein normales Leben in Bölling möglich, er gewöhnt sich an seine Vatergefühle, sogar der Liebe scheint er dort zu begegnen. Und Cornelius wittert eine einmalige Chance: Seine schlagartige Berühmtheit und der neue Song „Zeit der Idioten“ sollen ihm zum Durchbruch verhelfen.

Doch das Leben ist kein Film und Cornelius schlittert immer tiefer in den Widerspruch zwischen gesellschaftlichen Ansprüchen und seinen Träumen. Die Ereignisse überstürzen sich, Cornelius hat lange genug gegrübelt. Es ist Zeit zu handeln.

 

Bernhard Moshammer wurde 1968 in St. Pölten geboren. Er lebt und arbeitet als Musiker und Schriftsteller in Wien. Zwischendurch war er Verkäufer. Er hat als BÖRN (www.boern.com) ein paar CDs produziert und veröffentlicht: SCHÖNE DINGE EINFACH (2007), FAME & SUCCESS (mit Mika Vember, 2009). Sein erster Roman “Zeit der Idioten” ist 2009 im Milena Verlag erschienen. Parallel zu seinem neuen Buch “Ein kurzer Roman über die Schrecklichkeit der Liebe” wird er 2011 eine neue CD veröffentlichen: L. Mehr Informationen unter: www.boern.com

Der Autor ist hauptberuflich Musiker, daher begleitet er seine Lesungen gerne auf der Ukulele oder der Gitarre.


»Ein freches, feines Buch – Rockmusik zwischen zwei Deckeln. Hoffnungsvoll hoffnungslos auf der Suche nach der richtigen Liebe, dem richtigen Song, dem richtigen Leben – zwischen Wien und St. Pölten, Selbstmordattentaten und Schotterteichen. Zutiefst traurig, zutiefst komisch, weil der Blues eben auch aus Österreich kommt. Und „Jessasmarandjosef“ sein Refrain ist …«

Barbara Rett