„Ein Schlag ins Gesicht“ von Franz Dobler

 

 

Buchdeckel „978-3-608-50216-9

Franz Dobler: Ein Schlag ins Gesicht

Kriminalroman, erschienen am 24. September 2016 im Tropen Verlag/Klett-Cotta

gebunden, 365 Seiten, Preis: 19,95 €, ISBN 978-3-608-50216-9

 

»Ein Schlag ins Gesicht« wurde von der Jury der KrimiZEIT-Bestenliste zu einem der zehn besten Kriminalromane 2016 gewählt, beim Deutschen Krimi Preis 2017 erhielt er Platz 3.

Robert Fallner ist ziemlich am Ende. Seinen Job als Kriminalhauptkommissar ist er endgültig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neuanfang, den ihm ausgerechnet sein Bruder, selbst Ex-Bulle und Privatermittler, ermöglicht. Er drängt ihm einen speziellen Fall in seiner Sicherheitsfi rma auf: Den Stalker einer bekannten Schauspielerin zu stellen, von dem keiner glaubt, dass es ihn gibt.

Simone Thomas hat schon einiges hinter sich: zwei Ehemänner, dreiundvierzig Jahre Showgeschäft, Dutzende Nacktfotos, diverse Filmproduktionen, Drogenexzesse, Yellow-Press-Skandale. Da fehlte es ihr gerade noch, dass  ie von einem Stalker bedroht wird. Und dass diese Idioten von der Sicherheitsfi rma ihn einfach nicht zu fassen kriegen. Zwei unfähige Leute hat sie schon verschlissen, bis endlich Fallner für sie eingeteilt wurde. Und Fallner  wäre nicht Fallner, wenn er nicht eine Gabe für aussichtslose Fälle hätte.

Lässig, feinfühlig und mit sprachlich höchster poetisch-derber Präzision schickt Franz Dobler seinen Held Robert Fallner gefährlich nahe heran an eine exzentrischen Diva, deren Stalker unberechenbar ist.

 

Franz Dobler geboren 1959 in Schongau, lebt in Augsburg. Neben Romanen und Gedichtbänden, für die er unter anderem mit dem Bayerischen Literaturförderpreis ausgezeichnet wurde, veröffentlichte er auch Erzählungen und Sachbücher. Für sein Krimi-Debüt »Ein Bulle im Zug« erhielt er 2015 den Deutschen Krimi Preis. Siehe auch: www.franzdobler.de

 

Franz Dobler steht gerne für Lesungen zur Verfügung, bei Interesse sende ich Ihnen weitere Informationen zu.

 

Pressestimmen (Auswahl):

„Dobler gelingt es, die alten Noir-Gefühle Einsamkeit, Zartheit, Rauheit, Trauer und Glamour ganz akut zu machen, indem er alle Formen der Detektivgeschichte in neuem düsterem Glanz kombiniert und abmischt.“ Tobias Gohlis / Die Zeit

„Sein Sound ist manchmal aggressiv, manchmal zermürbt, aber immer ganz eigen (…) Dobler schreibt Kriminalromane wie kein zweiter in Deutschland.“ Marcus Müntefering / Spiegel Online

„Es gibt tatsächlich zwei Stalker, es gibt Geheimnis, Intrige und einen Fall, aber das große Abenteuer in diesem Buch ist Doblers Sprache. Hart und auf den Punkt, Fallner schont niemanden, auch sich selbst nicht.“ Peter Körte / Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Franz Dobler schreibt wie einst Raymond Chandler – hart, präzise, zärtlich und poetisch.« Stern 

»Doblers unverwechselbarer Sound, die große Zuneigung zu seinen Figuren, der irrsinnige Humor: „Ein Schlag ins Gesicht“ ist mehr als nur ein kleiner, verschrobener und finsterer Kriminalroman. Es ist ein großes, verschrobenes und finsteres Stück Literatur.« Martin Becker / Deutschlandradio Kultur

»Franz Doblers „Ein Schlag ins Gesicht“ ist ein wuchtiger Hieb von einem Roman« Knut Cordsen / Bayerischer Rundfunk

Dobler, Jahrgang 1959, ist von seinem Sprachsound her einzigartig in Deutschland. (…) Die Dialoge, die an einen altersmilden Tarantino (den es nach Bayern verschlagen hat) erinnern, sind die große Stärke Doblers. Beim Lesen horcht man zwischenzeitlich auf und denkt: einfach gut gemacht, witzig und nicht platt.“ Jens Uthoff / taz. die tageszeitung

»Großartig schrauben sich die Dialoge über die Seiten, zwanglos redet man aneinander vorbei und aufeinander zu, quatscht und streut lässig Erkenntnisperlen, Bermerkungen über Filme und Musik …« Sylvia Staude / Frankfurter Rundschau

»Eine berührend abgründige Liebesgeschichte: Zwei einsame, irgendwie aus der Zeit gefallene Eigensinnler kommen einander näher. Weil sie sonst niemanden haben. Alles weitere ist Atmosphäre – grimmige Bahnhofskino-Neo-Noir-Romantik – und Sprache. Doblers Dialoge sind Geschenk, seine Schilderungen Gedicht.« Tiroler Tageszeitung

„Dobler ist ein exzellenter Beobachter. Die Stimmung seiner Figuren, ihre Ängste, ihre Wünsche schildert er schonungslos, gibt immer mehr von ihnen preis. Er lässt sie an Orte gehen, die in der Vergangenheit eine Rolle spielten.“ Miriam Zißler / Augsburger Allgemeine