Bauchgefühle

 

Mein Körper und sein wahres Gewicht. Von Susann Sitzler, Essay, C.H. Beck

 

» … sollte es doch mit dem Teufel zugehen, wenn ‚Bauchgefühle‘ nicht mal endlich die Kehrtwende in der leidigen Diskussion einleitete.« Jenni Zylka, Die Tageszeitung

 

Inhalt:

Bauchgefühle fragt nach der Bedeutung des Dickseins. Dicksein wird hier nicht als Problem betrachtet, sondern als Phänomen – und nicht zuletzt als individuelle Ausdrucksform. Die Autorin findet Antworten auf Fragen, die bislang in der Öffentlichkeit nicht gestellt werden – allen voran: Was drückt ein dicker Körper eigentlich aus?

Ein Mensch hat heute in jedem Fall schlank zu sein. Dicksein ist unerwünscht. Ein schlanker Körper ist gesundheitspolitisches Ziel und kulturelle Norm zugleich. Doch trotz aller Aufklärung und zunehmender sozialer Ächtung werden immer mehr Menschen immer dicker. Steckt hinter dem Dicksein noch etwas anderes als nur falsche Ernährung und mangelnde Bewegung? Wie und warum wird jemand dick, obwohl er es eigentlich nicht will?

Susann Sitzlers Buch bringt einen neuen Ton in die bisherige Diskussion, indem es vom individuellen Nutzen des Dickseins spricht. Es geht darin am Rande auch um extrem übergewichtige Menschen. Im Zentrum stehen jedoch die Molligen, die Kräftigen und die Rundlichen. Die Menschen, die in jüngerer Zeit in den Fokus der Dickendebatte geraten sind. Das Buch baut auf dem aktuellen Forschungsstand auf und zieht medizinische, soziologische und psychologische Erkenntnisse heran. Nicht deren populärwissenschaftliche Darstellung steht im Vordergrund, sonder die essayistische Reflexion und das persönliche Erleben.

 

Susann Sitzler, geboren 1970 in Basel, ist freie Journalistin, Buch- und Radioautorin und lebt in Berlin. Sie schreibt Beiträge u.a. für die Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, NZZ, Basler Zeitung und Sendungen für u.a. DeutschlandRadio, Deutschlandfunk, Rundfunk Berlin-Brandenburg und das Schweizer Radio DRS.

Veröffentlichungen u.a.: »Grüezi und Willkommen. Die Schweiz für Deutsche«, Ch.Links Verlag; »Vorstadt Avantgarde. Details aus Zürich-Schwamendingen.«, Limmat Verlag, »Überleben in Zürich.«, Ch. Links Verlag

 

Pressestimmen:

»Die Autorin, die ‚diätlos und mit moderatem Übergewicht‘ lebt, analysiert dessen Ursachen und rät dringend zur Gelassenheit.«

EMMA

»’Bauchgefühle‘ ist weder ein Ratgeber noch ein Plädoyer für oder gegen Diäten. Es ist vielmehr eine informative und tiefgehende Sammlung von Gedanken zur Angst der Gesellschaft vor dem Fett. In ihrem Buch betrachtet die Autorin Dicksein als Phänomen statt als Problem. Ihr Buch liegt leicht in der Hand – nicht dick, aber stark.«

Miriam Glass, Basler Zeitung

»Susann Sitzler (…) möchte herausfinden, was ein dicker Körper für unsere Gesellschaft bedeutet. [Sie] fragt nach, ob das angebliche ‚Immer-dicker-Werden‘, das seit Jahren als dräuendes Horrorszenario durch alle gesundheitsbewussten Kreise rollt, tatsächlich so eine ungesunde und furchtbare Vorstellung ist (…), sollte es doch mit dem Teufel zugehen, wenn ‚Bauchgefühle‘ nicht mal endlich die Kehrtwende in der leidigen Diskussion einleitete.«

Jenni Zylka, Die Tageszeitung

»Feinfühlig beschrieben, kein bisschen missionierend, sondern vielmehr hinterfragend, warum ein paar Kilo mehr eigentlich so bedeutsam sind. Viele werden sich wieder erkennen.«

Maren Reese-Winne, Cuxhavener Nachrichten

»Das vorzüglich geschriebene und mit viel Fachwissen untermauerte Buch ist eine einleuchtend aufgebaute Sammlung verschiedenster Empfindungen, Beobachtungen und Analysen zum Thema. Als Lektüre empfiehlt es sich sowohl für Dicke wie für Normalgewichtige.«

Zentralschweiz am Sonntag