Ein Bulle im Zug

 

 

Buchdeckel „978-3-608-50125-4

Franz Dobler: Ein Bulle im Zug

Roman, erschienen 2014 im Tropen Verlag / Klett-Cotta

 

Franz Dobler wurde für „Ein Bulle im Zug“ mit den Deutschen-Krimipreis 2015 ausgezeichnet! Außerdem wurde er von der KrimiZEIT-Bestenliste zu einem der 10 besten Krimis des Jahres 2014 gekürt.

 

Inhalt:

Kriminalhauptkommissar Fallner hat bei einem Einsatz einen jungen Kriminellen erschossen. Jetzt ist er dienstunfähig. Fallner nimmt den Rat seiner Therapeutin an und verwirklicht seinen Jugendtraum: Mit einer Bahncard 100 so lange Zug fahren, wie er Lust hat. Und endlich den toten Jungen aus dem Kopf kriegen.

Was an dem Abend, an dem der Junge erschossen wurde, genau passiert ist, kann keiner mehr sagen. Wer hat zuerst geschossen? Wo ist die Waffe? Und warum kann sich keiner mehr an etwas erinnern? Fallner muss einfach mal raus aus München. Weg von dem toten Jungen, der ihn permanent in seinen Gedanken verfolgt. Es beginnt eine ziellose Reise durch Deutschland.

Franz Dobler schafft es mit einem ihm eigenen Sound, das Porträt eines Polizisten im Zug nach nirgendwo zu zeichnen. Spannend, humorvoll und angenehm unangestrengt.

 

Franz Dobler wurde 1959 in Schongau geboren und lebt in Augsburg. Er ist Schriftsteller, Dichter, Journalist, DJ und Hörspielmacher. Für den Roman »Tollwut« und für »Jesse James und andere Westerngedichte« wurde ihm 1993 der Bayerische Literaturförderpreis verliehen. Seine Biographie von Johnny Cash »The  Beast In Me« sorgte für Aufsehen. Seine Artikel, Reportagen und Kritiken erscheinen u.a. in junge Welt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Spex, Trash, Süddeutsche Zeitung, taz und Frankfurter Rundschau. Zuletzt erschien der Band »The Boy Named Sue« in der Edition Tiamat (2013). Mehr über den Autor: www.franzdobler.de

 

Pressestimmen:

»Ein verdammt lässiges Stück Kunst. Denn Fallners lange Fahrt zu sich selbst führt über Szenen und Stationen, die ein Panorama deutscher Gegenwart ergeben – von Dobler dem wahren Leben abgelauscht und in allerhöchster Präzision sprachlich glänzend imitiert, in vulgären, knalligen Dialogen und Fallnes manischem Dauerselbstgespräch. So gut wie hier wurden der Münchner und Berliner Hauptbahnhof mit all ihren irren, aggressiven Gestalten noch nicht beschrieben.«

Alexander Cammann, Die Zeit

 

„Ein Bulle im Zug“ ist etwas für Menschen mit einem erweiterten Thrillerbegriff. Ein literarisches Kunststück. […] Ein Buch, dessen Bilder vorbeifliegen wie die Landschaften an der Fensterscheibe vom Zug. Ein grandioser Trip.

Elmar Krekeler, Welt

 

»Franz Doblers Kriminalroman (und das ist „Ein Bulle im Zug“ durchaus!) ist so derbe wie James Joyce, so poetisch wie ein Song der Dead Kennedys und so welthaltig wie tausend „Tatorts“ nicht. Große Literatur eben.«

Marcus Müntefering, krimi-welt.de

 

»Franz Dobler legt mit „Ein Bulle im Zug“ einen äußerst feinfühligen, klug beobachteten und noch besser geschriebenen Roman vor. Ein modernes Road-Movie auf Schienen.«

Florian Flicke, KURS

 

“Ein großartiges Buch”

Tobias Gohlis, radiobremen

 

„Dobler hat unfassbare gute Augen und Ohren für den Irrwitz, die furchtbare Komik und den Wahnsinn nicht nur des gesellschaftlichen Pandämoniums, das in Zügen unterwegs ist. (…) Ein Bulle im Zug ist ein kompletter, richtig guter Kriminalroman.“

Thomas Wörtche, Plärrer

 

„… Doblers Beobachtungen von messerscharfer Präzision. Selten liest man derart geschliffene Sätze, die einem, trotz ihrer Dichte, wie Öl runtergehen.“

Benedikt Maria Kramer, Der Freitag

 

»In seinem großartigen Roman noir „Ein Bulle im Zug“ wühlt Franz Dobler die Seele eines unschuldig-schuldigen Polizisten auf. … ein vielschichtiges, alle Genregrenzen sprengendes Meisterwerk.«

Gunter Blank, Stuttgarter Zeitung

 

»Franz Dobler hat Rhythmus, er hat Stil, er hat Witz. Er nimmt den Leser vom grotesken Intro mit einem über das Sein und die Welt philosophierenden ICE mit in die Welt des vom Dienst suspendierten Fallner und verzichtet dabei auf eine Gut-oder-Böse-Dramaturgie.«

Jürgen Kannler, a3Kultur

 

»Dobler hat das bestechend klar und prosaisch aufgeschrieben. Mit einem siebten Sinn für Ekel, Eskalation und Humor. In seiner berühmten völlig eigenen Dobler-Sprache.«

Christof Meueler, Junge Welt

 

„Dobler gelingt eine lesenswerte und sehr persönliche Auseinandersetzung mit Schuld und deren Folgen. Ungeschminkt, frei von erhobenen Zeigefingern und allwissenden Antworten.“

Irmengard Gnau, Augsburger Allgemeine