„Fotzenfenderschweine“ von Almut Klotz

 

 

Almut Klotz: Fotzenfenderschweine

Herausgegeben von Aaron Klotz und Reverend Christian Dabeler, mit einem Nachwort von Jörg Sundermeier.

Erschienen im Juli 2016 im Verbrecher Verlag, auch als E-Book

Hardcover, 144 Seiten, mit Abbildungen, Preis: 19,00 €, ISBN: 9783957321657

 

Die Musikerin und Autorin Almut Klotz beschreibt in diesem Buch ihre Liebesgeschichte mit dem Musiker und Autor Rev. Christian Dabeler – den sie im Mai 2013 heiratete. Zugleich aber ist »Fotzenfenderschweine« eine Abrechnung mit der Indie-Pop-Szene und den alten und neuen Frauenrollen darin. Almut Klotz schreibt leidenschaftlich, mitreißend und offen.

Almut Klotz hat mit ihrem Text eine genaue Beschreibung eines Künstlerlebens gegeben und eine wunderschöne Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen erzählt. Bis zu ihrem Tod hat sie an »Fotzenfenderschweine« gearbeitet, der Text erscheint nun erstmals und ungekürzt aus ihrem Nachlass.

 

Almut Klotz-Dabeler, 1962 in Pforzheim geboren, kam 1985 nach Berlin. Mit Funny van Dannen und Christiane Rösinger gründete sie die Band Lassie Singers, die sich 1998 nach zehn Jahren auflöste. Mit Rösinger betrieb sie auch das Label Flittchen Records und die Flittchenbar. Den Popchor Berlin gründete sie 2001, der Chor nahm Coverversionen bekannter Popsongs auf. Mit Rev. Christian Dabeler bildete sie ein Duo, die Platte »Klotz + Dabeler« erschien 2007. Klotz arbeitete auch als freie Autorin, von 2001 an erschienen zehn Jahre lang ihre Kolumnen in der Berliner Zeitung. 2005 veröffentlichten Klotz und Dabeler den gemeinsam verfassten Roman »Aus dem Leben des Manuel Zorn«, der Erzählungsband »Tamara und Konsorten« erschien 2008. Almut Klotz starb im August 2013. Das Album »Lass die Lady rein«, das sie gemeinsam mit Dabeler aufgenommen hatte, erschien eine Woche nach ihrem Tod.

 

Haben Sie Interesse an einer Lesung mit Konzert? Für die musikalische Begleitung sorgt Reverend Christian Dabeler, der Songs aus den gemeinsamen Alben mit Almut Klotz spielt. Weitere Informationen schicke ich Ihnen gerne zu. 

 

Pressestimmen (Auswahl):

„Almut Klotz erzählt leichtfüßig, direkt und mit trockenem Humor.“

Christoph Reimann / Deutschlandfunk – Corso

„In dem lebensbejahenden und abgeklärten „Trotz allem“, das hier immer wieder mitschwingt, liegt die eigentliche Schönheit dieser Geschichte.“

Benjamin Moldenhauer / SPIEGEL ONLINE

„Trotzdem oder gerade deswegen ist Fotzenfenderschweine ein großes Geschenk: Fragment zwar, gerade mal hundert Seiten aus Klotz´ Hand, aber dennoch komplett und vollkommen. […] Ein raues, zärtliches Buch, mit klugem Nachwort vom Verleger Jörg Sundermeier.“

Christina Mohr / Spex

„Almut Klotz erzählt hier im Kern sehr offenherzig von ihrer Liebe. Mit Detailfreude und Witz beschreibt sie die Geschichte einer Beziehung zwischen zwei Leuten, die unterschiedlicher kaum sein könnten …“

Olga Hochweis / Deutschlandradio Kultur

Fotzenfenderschweine ist ein Buch der Geständnisse, das literarische Dokument einer großen, unkonventionellen Liebe, berührend wie ein Kneipen-Gespräch, auch weil die Sprache dieser Autorin angenehm ungekünstelt ist.“

Markus Mayer / kulturWelt – Bayern 2  

„Eine Liebe beginnt zwischen Hamburg und Berlin, die atmosphärisch an die großen bohemesken Liebesgeschichten der Weltliteratur erinnert; an Aragon oder Sklowskis „Zoo oder Briefe über die Liebe“ und die Zeit, als man das las. Almut Klotz schreibt so wahrhaftig und präzise wie Knausgård, nur nicht ganz so detailbesessen und vor allem humorvoller.“

Detlef Kuhlbrodt / taz. die tageszeitung

„Es ist eine große Liebe, die Almut Klotz erzählt und dabei nicht verklärt. […] Man muss so oft lachen, über die beschriebene Hilflosigkeit. Dieses Buch macht Spaß.“

Andrea-Hanna Hünniger / ZEIT Online

„Es ist ein höchst romantisches unromantisches Buch über ihre Liebe zu Dabeler, ebenso anrührend wie schonungslos. Da wird nichts verklausuliert, symbolisch überhöht oder kunstfertig verdrechselt. Man liest die 135 Seiten in einem Rutsch durch, weil sie sofort in die Blutbahn gehen und das Herz schneller schlagen lassen.“

Christof Meueler / Junge Welt

„Im Mittelpunkt der allermeisten Anekdoten steht Klotz´ intensive Liebesbeziehung mit Reverend Dabeler. Die Empfindsamkeit, die Intimität, die sie hier mit ihren Leser*innen herstellt, haut schlicht um.“

Anna Seidel / Missy Magazin