Heimatkunde Ostwestfalen

von Jörg Sundermeier. Verlag Hoffmann und Campe

 

»Wo kommst du wech?« Nicht zu viel Gerede – ein Buch über klare Verhältnisse. Das ist der Beweis: Ein Ostwestfale bleibt immer einer, egal wo er ist.

 

Inhalt:

Im Wegsein erhält sich, wo man herkommt. Jörg Sundermeier besucht die Orte seiner Kindheit und erzählt über den Menschenschlag, die Geschichte und Kultur:

Wie sich seine Heimat vom ärmsten Landstrich Preußens zu einem reichen Unternehmensstandort mauserte. Warum Gott im Zorn die Senne erschaffen hat. Warum man höchstens nicht meckern kann. Er probiert, wie die Kartoffel schmeckt und wie der Wurstebrei.

Eine so sentimentale wie kritische, aber vor allem heitere Reise wie eine Fahrt mit Papas Auto durch eine wunderbare Landschaft ohne Landschaft.

 

Jörg Sundermeier, geboren 1970, ist Autor und Verleger lebt in Berlin. 1995 gründete er den Verbrecher Verlag, brachte mehrere Anthologien heraus sowie das Kunstmagazin martin. Er schreibt für die Jungle World, taz, Berliner Zeitung und andere Zeitungen. Seine Glossen aus der Jungle World „Der letzte linke Student“ erschienen erstmals 2004 im Alibri Verlag, »Der letzte linke Student kämpft weiter« erschien dort 2011. Die »Heimatkunde Ostwestfalen« veröffentlichte er 2010 beim Verlag Hoffmann und Campe.

 

Pressestimmen:


»Jörg Sundermeiers „Heimatkunde Ostwestfalen“ entspricht mit seinem schlichten, braunen Einband und den 123 Seiten dem ostwestfälischen Gemüt, das nicht gern viel Aufhebens um sich oder andere macht. (…) Das Buch ist ein Genuss, es fasst herzhaft trocken die Highlights der Region zusammen und charakterisiert ihre Menschen, die immer, wenn sie ihre Heimat verlassen, ins Fremdeln verfallen.«

TAZ


»Sundermeiers Büchlein erörtert sehr schön, wie Bielefeld aussehen könnte, würde es überhaupt existieren.«

Märkische Allgemeine

 

»Will der Ostwestfale die Herkunft klären, fragt er nicht nach dem Woher, sondern: „Wo bist du wech?“ (…) In der „Heimatkunde“-Reihe des Verlags Hoffmann und Campe hat sich Sundermeier, Mitgründer des Berliner Verbrecher Verlags, nun der Seinen angenommen. Das Ergebnis ist eine amüsante Charakterstudie dieses Menschenschlags und treffende Beschreibung der Gegend, die ihn geprägt hat. (…) Den Ostwestfalen alten Schlages hat er mit seinem Buch ein würdiges Denkmal gesetzt.«

Neue Westfälische

 

»Wer eine kleine, kritische Kulturgeschichte lesen möchte über eine Region, die schon falsch heißt und einem, je länger man hier lebt, in vielen Dingen verkehrt vorkommt – der wird an dieser „Heimatkunde“ viel Freude haben.«

ULTIMO