Helden wie ihr

 

von Knud Kohr

erschienen 2013 im Verbrecher Verlag

 

Inhalt:

Wahres Heldentum ist überall zu finden – nicht nur in Gotham City oder den Büchern von Karl May, sondern auch rund um den Karl-August-Platz in Berlin-Charlottenburg. Vielleicht muss ein Held hier nicht gleich die ganze Welt retten, seine Taten sind jedoch nicht weniger heroisch: Er kämpft mit den Tücken des Alltags und ficht schließlich seinen wichtigsten Kampf aus: den mit sich selbst.

Knud Kohr geht in seinen Geschichten der Frage nach, was wahres Heldentum ausmacht. Nicht immer findet er in seinen komischen und anrührenden Erzählungen tatsächlich einen Helden, immer aber bewahrt er sich einen genauen und dabei liebevollen Blick auf seine Mitmenschen.

Hier der Link zur Leseprobe.

 

Knud Kohr wurde 1966 in Cuxhaven geboren und zog 1985 nach Berlin, wo er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre studierte und bis heute lebt. Er arbeitete als Redakteur, war Mitinhaber eines Kleinverlages und gehörte zur Berliner Autorengruppe Das Labor. Seit 1997 schreibt Kohr als freier Autor Prosa, Drehbücher und Reisereportagen. »Helden wie ihr« hießen seine erfolgreichen Kolumnen in der Basler Zeitung. Im Verbrecher Verlag sind eine Sammlung von Reisegeschichten unter dem Titel »Die enge Welt« (2006) und der Roman »In Cuxhaven« (2009) erschienen. Zuletzt veröffentlichte Kohr das Buch »500 Meter. Trotz Multipler Sklerose um die Welt« (Rütten & Loening, 2010).

 

Pressestimmen:

Es sind stille Helden des Alltags, die der Journalist und Autor Knud Kohr in Berlin aufgespürt hat. […] Alte Pärchen, die einander treu beistanden, den Werbezettelverteiler, der zu Hause Songs komponierte und auf den Durchbruch hoffte, das kleine Mädchen, das seinen am Rollator gehenden Opa über den Platz führte.

Radio Eins – rbb

Die lakonischen Miniaturen […] handeln vom kleinen Mut und großen Herzen, von flüchtigen Glücksmomenten und beiläufigem Aufbegehren. […] Stets nähert sich Kohr seinen Figuren dabei mit präzisem Blick, doch er tritt ihnen nie zu nahe.

Erik Heier / TIP – das Stadtmagazin für Berlin

Oft sind es gebrochene Helden, von denen Kohr berichtet, die Kolumnen lesen sich meist wie Kurzporträts seiner Protagonisten, die mit dem Leben, mit ihren Macken und Sorgen zu kämpfen haben.

Jens Uthoff / taz.berlin

Mit viel Ironie und Witz, gerne einer gewissen Derbe und kurioser Bildhaftigkeit und dann wieder großem Feingefühl macht er seine Leser mit den unglaublichsten Helden bekannt.

Maren Reese-Winne / Cuxhavener Nachrichten