Herr Hübner und die sibirische Nachtigall

 

Roman von Susanne Schädlich

Erschienen im September 2014 im Droemer Verlag, hier zur Leseprobe

 

 „Ein Dokument von beispielloser Zivilcourage, unsentimental geschrieben und gerade deshalb bewegend.“ ELLE

 

Erschütternd und tief bewegend – eindringlich und fesselnd erzählt: Zwei außergewöhnliche Biographien, zwei Menschen, die trotz jahrelanger Haft in den Zeiten des kalten Krieges ihren Mut und ihre Lebenskraft nicht verloren.

Dresden 1948. Ein Gefängnis der Sowjetischen Militäradministration, ein Mann und eine Frau. Ihre Sprache – ein Klopfzeichen durch die Zellenwand: Dietrich Hübner, 21 Jahre alt, seit Kriegsende Mitglied der Liberaldemokratischen Partei, und Mara Jakisch, 43 Jahre alt, Operettensängerin und Filmschauspielerin. Er hat sich geschworen, für Demokratie und Freiheit zu kämpfen. Ein gefährliches Engagement. Längst hat sich die SED mit Hilfe der sowjetischen Besatzungsmacht formiert und verfolgt ihre politischen Gegner. Mara Jakischs Leben sind der Gesang und die Schauspielerei. Es zieht sie wieder auf die Bretter der großen Bühnen.
Dann die Anschuldigungen: Spionage für die westlichen Besatzungsmächte. Beide werden zu 25 Jahren Arbeitslager verurteilt. Dietrich Hübner kommt nach Bautzen, dann nach Brandenburg-Görden, Mara Jakisch in den Gulag nach Sibirien. Der Kampf um die eigene Würde beginnt, gestärkt von der Hoffnung auf andere Zeiten.

 

Susanne Schädlich, geboren 1965 in Jena, ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie lebte elf Jahre in den USA; 1999 kehrte sie nach Berlin zurück, wo sie mit ihrer Familie heute lebt. Bei Droemer erschien 2009 „Immer wieder Dezember“, 2011 „Westwärts, so weit es nur geht“. Weitere Informationen unter www.susanneschaedlich.de.

 

Pressestimmen:

„Ein grausiger, eiskalter Roman ist das und: ein so wichtiger!“

Alexander Solloch / NDR Kultur, hier ist die ganze Rezension nachzulesen

 

… [ein] Roman, der so diskret wie kunstvoll die Schicksale zweier Personen verknüpft.

Hans-Christoph Buch / Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

„Erschütternd und tief bewegend – eindringlich und fesselnd erzählt: Zwei außergewöhnliche Biografien, zwei Menschen, die trotz jahrelanger Haft in Zeiten des kalten Krieges ihren Mut und ihre Lebenskraft nicht verlieren.“

Buch-Magazin

 

„Susanne Schädlichs Buch ist eine kleine wunderbare Enzyklopädie menschlicher Solidarität, das einem das Herz öffnet und wieder einmal eine Axt ist gegen das gefrorene Meer in uns.“

Axel Reitel / tabularasa – Zeitung für Gesellschaft und Kultur

 

„Mit ihrem neuen Roman hat sie (…) wie nebenbei – und das bezeugt ihr literarisches Können – eine wegweisende Ermutigung zum Weiterleben in Freiheit gemacht.

Theo Buck / Glossen. German Literature and Culture after 1945

 

Ein ausführliches Interview mit Susanne Schädlich auf Deutschlandradio Kultur können Sie hier nachlesen und nachhören.