Lesereise im Oktober 2017: Markus Binder liest und singt

 

 

Im Oktober (3.-6. & 10.-13.10.2017) wird Markus Binder auf Lesereise in Deutschland sein. In sechs Städten liest er aus seinem Buch „Teilzeitrevue“ und singt seine „Teilzeitrevuesongs“!

 

TERMINÜBERSICHT

 

03.10.2017, 20.00 Uhr: Augsburg
Im Vorprogramm: Sound & Vision Clash – Attwenger-Film vs. DJ Peter Bommas
Veranstalter: Mothership Connection (Kulturpark West und Kulturhaus abraxas), präsentiert von a3kultur
Ort: abraxas Theater, Sommestraße 30, 86156 Augsburg

 

04.10.2017, 19.30 Uhr: Weißenburg
Veranstalter und Ort: Buchhandlung Karl Meyer, Rosenstraße 11, 91781 Weißenburg

 

05.10.2017, 19.30 Uhr: Sulzbach-Rosenberg
Veranstalter: Buchhandlung Volkert
Ort: Capitol – Bild & Bühne, Bayreuther Straße 4, 92237 Sulzbach-Rosenberg

 

10.10.2017, 20.00 Uhr: Regensburg
Veranstalter und Ort: Buchhandlung Dombrowsky, St.-Kassians-Platz 6, 93047 Regensburg

 

11.10.2017, 20.00 Uhr: Reutlingen
Veranstalter und Ort: Kulturzentrum franz.K, Unter den Linden 23, 72762 Reutlingen

 

13.10.2017, 19.00 Uhr: Oberhausen
Veranstalter und Ort: Literaturhaus Oberhausen, Marktstraße 146, 46045 Oberhausen

 

ZUM BUCH

 

Markus Binder: „Teilzeitrevue“

Erschienen 2017 im Verbrecher Verlag, Broschur, 232 Seiten, 16,00 €, ISBN: 9783957321909

 

Markus Binder hat ein Ohr für den Sound der Zeit. „Teilzeitrevue“ (2017) ist nach »Testsiegerstraße« sein zweites Buch im Verbrecher Verlag. Als Schlagzeuger und Songschreiber des österreichischen Duos Attwenger hat er bisher 11 Alben veröffentlicht, und so eigenwillig und grandios wie seine musikalische Arbeit ist auch seine literarische.

Markus Binder ist vor allem durch das österreichische Duo Attwenger bekannt, dass er nicht nur Songtexte schreiben kann, zeigt er in „Teilzeitrevue“. Dieses Buch widmet sich einem Paar und dessen Beobachtungen. Innerhalb von 36 Stunden fliegen die beiden eine Langstrecke, halten sich in einem Flughafen auf, fahren mit dem Zug in die nächste Stadt, ziehen in der Nacht durch die Klubs, erleben verschiedene Bands, streunen durch die Stadt, lieben sich und streiten. Schließlich landen sie in einem Kaufhaus.

Binder schreibt keinen klassischen Erzähltext. In Epiphanien und Dialogfetzen, in heftigen Zitaten und lustigen wie gesellschaftskritischen Reflektionen entsteht eine eigene Welt, in der egal ist, wer spricht, ob nun sie oder er oder eine Passantin oder eine Band. Zugleich bildet Markus Binder das Chaos ab, durch das wir moderne Menschen uns bewegen – mal verstört, mal begeistert.

„Ich habe es gelesen in der Badewanne, gestern, und es ist ein wirklicher Pageturner, ein Sog geht von diesem Buch aus, unglaublich. Mir ist das Buch ins Wasser gefallen, dann hab ich es rausgeholt und jede Seite einzeln getrocknet, weil es ist voll mit hervorragenden Sätzen, mit großartigen Wahrnehmungen der Welt.“ Christoph Grissemann in Willkommen Österreich

Bei Trikont sind 10 „Teilzeitrevuesongs“ digital erschienen. Der österreichische Musiker und Autor hat die Songtexte aus seinem Buch selbst vertont – bei seinen Lesungen sind sie live zu hören!

 

Markus Binder, Musiker und Autor, betreibt mit H. P. Falkner seit 1990 das sehr erfolgreiche österreichische Duo Attwenger, zahlreiche Alben, zuletzt im Jahr 2015 die CD »Spot«. Markus Binder ist auch als Solokünstler tätig, 2001 veröffentlichte er auf
Disko B das Elektronikalbum „photos 01“. 2005 erschien im Verbrecher Verlag das Buch „Testsiegerstraße“.

 

Pressestimmen:

„Binders Prosa bildet durchaus ein künstlerisches Pendant zur grandiosen Musik von Attwenger: zielgenaue Sätze, Konzentration auf das Wesentliche, unberechenbar zwischen Detailbeschreibung und theory of everything changierend, wobei auch bittere Kulturkritik und hinterfotziger Humor nicht zur kurz kommen. Teilzeitrevue ist herausragende Prosa aus dem Geiste des Punk …“ Uwe Schütte / SPEX

 

„Der Schlagzeuger und Textautor von Attwenger legt mit „Teilzeitrevue“ einen wunderbar assoziativen, zwischen Clubs und Freibad mäandernden Roman vor.“ Christian Schachinger / Standard

 

„“Teilzeitrevue“ lebt von Fluss und Rhythmus, dann wieder von harten Schnitten, der unvermittelten Nebeneinanderstellung einander fremder Tonlagen und Szenarios. Der Blick des Analytikers ist meist trocken, nüchtern, manchmal auch bitter, dann wieder wird es lustig. […] „Teilzeitrevue“ ist ein vielstimmiges Meinungsgewirr aus Positionen und Posen, übersprudelnd vor Idee, Wahrheit und Utopie, dabei ohne Fett.“ Philipp L`heritier / FM4 – ORF

 

„Liest man Markus Binders „Teilzeitrevue“, man hat fast unweigerlich seine Attwenger-Stimme im Ohr. Den unverkennbaren Sound, Schlagzeug, Harmonika, Dialekt (Sprech-)Gesang. […] Binder spielt mit Sprache, Beobachtungen, Missverständnissen.“ Christine Imlinger / Die Presse (Wien)

 

„Inhaltlich folgt „Teilzeitrevue“ zwar einem Paar, das sich nach einem Langstreckenflug durch die städtischen Clubs treiben lässt. Vor allem geht es in kurzen Textsequenzen aber erfrischend um das Beobachten und das Betrachten.  […] Musik und Rhythmus sind in „Teilzeitrevue“ nicht nur mit eingestreuten Songtexten präsent. Der Eindruck entsteht, dass hier auch der Drummer aus dem Autor schreibt.“ Andreas Rauschal / Wiener Zeitung

 

„In kurzen Takes, dem Punkgestus seiner Musik nicht ganz unähnlich, lässt er seine Protagonisten durch das Leben ziehen, dabei sprunghaft verschiedenste Haupt- und Nebenerscheinungen von A wie Autobahn bis Z wie Zeit durchdeklinierend. Den Rhythmus variiert Binder dabei gekonnt, lässt längere Passagen entsprechend nachwirken und schickt sein Paar durch verschiedenste Phasen aus Erinnerung, Gesellschaftskritik und Plauderei.“ APA – Austria Presse Agentur