Metal Störies

 

Der heißeste Scheiß auf Gottes großer Festplatte. 

Von Frank Schäfer, erschienen 2013 im  Metrolit Verlag

 

Hier geht es um nichts Geringeres als das völlig verregnete Wacken Open Air 2005, das legendäre letzte „Monster of Rock“ und um Transzendenzerfahrungen mit den Hellacopters. Und natürlich um den ersten Kadett, erste Lieben, Kumpels und Plattenhören.

 

Inhalt:

Heavy Metal gilt vielen, gerade den vermeintlichen Pop-Kennern, als nicht satisfaktionsfähig. Zu brachial der Sound, zu simpel die Texte, zu albern die Inszenierung der meist langhaarigen Musiker – so lautet oft das Urteil. Wie ignorant dies ist, zeigt das Buch „Metal Störies – Der heißeste Scheiß auf Gottes großer Festplatte“ von Frank Schäfer.

Darin erzählt der Autor, 1966 geboren, vom Aufwachsen in der westdeutschen Provinz, vom ersten Golf mit übersteuerter Musikanlage, wilden Festival-Erfahrungen, Luftgitarrengeschwadern – und der Rolle, die Death Metal bei der Bewältigung von Liebeskummer spielen kann. Wer das liest, dem wächst Heavy Metal nicht nur zwangsläufig ans Herz. Man versteht auch, worum es dieser Musik und ihren Fans geht – und wieso »pure fucking Armageddon« manchmal einfach tausendmal interessanter ist als die nächste Hype-Sau, die durchs Pop-Dorf gejagt wird.

 

„Metallmusik hat mich nie besonders interessiert – aber schon lange alles, was Frank Schäfer schreibt. Er könnte ein Buch über Die aktuellen Ergebnisse der sekundären Kunststoffchemie in Luxemburg schreiben und ich würde es lesen.“ (Franz Dobler)

„Wer sich an die Achtziger erinnert, hat sie nicht erlebt? Den Gegenbeweis tritt Frank Schäfer an. Diese seine Prosastücke sind krachend, roh und rauh wie schwermetallische Songs, melancholisch, herzblütig, essayistisch und anekdotisch wie autobiographische Chroniken. Goldene Opel Kadetts, C90er Kassetten, Drei-Wetter-Taft-Frisuren (bei Herren, wohlgemerkt!)“ (Frank Schulz)

„Frank Schäfer ist der scharfsinnigste Analytiker der Heavy Metal Szene, den ich in 40 Jahren kennengelernt habe.“ (Wolfgang Welt)

„Frank Schäfer ist ein alter Hase. Er weiß, wovon er spricht. Und wenn er spricht, dann tut er das immer sehr unterhaltsam. Ich finde seine Texte originell, witzig und… sehr authentisch!“ (Götz Kühnemund, Rock Hard)

 

Frank Schäfer, geboren 1966, Dr. phil., ist aufgewachsen in der Lüneburger Heide und lebt mittlerweile als Schriftsteller, Musik- und Literaturkritiker (unter anderem für »Rolling ­Stone«, »taz«, »Neue Zürcher Zei­tung«) in einem Vorort von Braunschweig. Er ist bekennender Fan des einzigen echten Provinzsoundtracks, Heavy Metal, und hat zuletzt mit »Talking Metal« und »111 Gründe, Heavy Metal zu lieben« zwei Standardwerke zum Thema im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag veröffentlicht.

 

Pressestimmen:

„In denen [den Geschichten] geht es um Konzertbesuche, um die Musik bestimmter Bands, um erste eigene musikalischen Gehversuche. Das Bemerkenswerte an diesen „Metal Störies“ aber ist, dass sie über das reine Fantum hinausgehen: dass sie auch Coming-Of-Age-Geschichten sind und vom Aufwachsen und später vom Leben in der niedersächsischen Provinz erzählen.“

Gerrit Bartels / Deutschlandradio Kultur

„Schäfers Texte fügen sich zur Milieustudie, sie sind genau, und dennoch klingen sie durchgehend leicht.“

Märkische Allgemeine

„Schäfer schreibt unterhaltsam und mit ordentlich trockenem Humor [ … ] Wer lesen will, wie sehr Metal doch das Leben infiltrieren kann, sollte mal einen Blick in Metal Störies werfen.“

Ox-Fanzine

„… „Metal Störies“ garantiert kurzweiliges Lesevergnügen und kann somit jedem Banger nur ans schwermetallische Herz gelegt werden.“

Walter Scheurer / Metal.de

„Schäfer macht Hunger aufs Anreichern des eigenen Metal-Erfahrungsschatzes.“

Tobias Prüwer / Kreuzer

„Die Liebe zum Stahl tropft aus jedem Buchstaben dieses Buchs… Metal braucht weder affige Fun-Bands noch Oberlehrer und kann doch so humorvoll sein.“

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