Neue Bücher: „1976“ von Karsten Krampitz – „1966“ von Frank Schäfer


 

Anfang März sind zwei lesenswerte Bücher erschienen, die sich jeweils mit den Ereignissen eines bestimmten Jahres beschäftigen:

 

„1976. Die DDR in der Krise“ von Karsten Krampitz  

1976. Die DDR in der Krise

Der Schriftsteller und Historiker Karsten Krampitz schildert das Jahr 1976 in der DDR: Die Anthologie „Berliner Geschichten“ wurde verboten, der spanische KP-Chef ätzte zum Entsetzen der SED-Führung in Ostberlin gegen Breschnew, der Tod zweier Menschen an der Grenze, die öffentliche Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz und die Ausbürgerung von Wolf Biermann sorgten für Diskussionen und Proteste. 1976 erscheint als eine Zäsur in der Geschichte der DDR, hier nahm der Erosionsprozess seinen Anfang, der schließlich den SED-Machtapparat einstürzen ließ.

 

1966 – Das Jahr, in dem die Welt ihr Bewustsein erweiterte“ von Frank Schäfer

Frank Schäfer sieht das Aufkommen der psychedelischen Drogen nicht nur als popkulturelles Phänomen: Sie hinterlassen Spuren in allen Lebensbereichen, in Musik, Mode, Kunst, und sogar in der Politik. Er erzählt collagenartig von LSD-Happenings, den Rassenunruhen und der Gründung der Black Panther in den USA, von den weltweiten Studentenprotesten gegen den Vietnamkrieg, von der großen Koalition und der APO in der BRD, von Pink Floyd, Andy Warhol, Velvet Underground, Bob Dylan und Jimi Hendrix. Er beschreibt 1966 als das Jahr, in dem die lange, steifleinerne Nachkriegszeit ein Pink-Paisley-gemustertes Ende findet.

 

Beide Autoren stehen gerne für Buchvorstellungen zur Verfügung, bei Interesse sende ich Ihnen gerne weitere Informationen zu!