Richtige Literatur im Falschen? von Enno Stahl und Ingar Solty

 

 

Richtige Literatur im Falschen? Schriftsteller – Kapitalismus – Kritik

 

„Richtige Literatur im Falschen? Schriftsteller – Kapitalismus – Kritik“

Herausgegeben von Enno Stahl und Ingar Solty

Erschienen im Mai 2016 im Verbrecher Verlag

Broschur, ca. 300 Seiten, Preis: 21,00 €, ISBN: 9783957321633

 

Lässt sich die politische Problemlage unserer Zeit literarisch erfassen? Was ist die Rolle von Literatur im globalen Kapitalismus? Lässt sich ein dauerhafter Arbeitszusammenhang von Autorinnen und Autoren organisieren?

Diesen Fragen widmete sich im April 2015 eine Schriftstellertagung unter dem Titel „Richtige Literatur im Falschen?“, die im Literaturforum im Brecht-Haus stattfand. In Zentrum stand die Frage nach dem Verhältnis zwischen Literatur, Engagement und kapitalistischer Gesellschaft.
Moderiert von Ingar Solty und Enno Stahl diskutierten Ann Cotten, Annett Gröschner, Joachim Helfer, Thomas Meinecke, Norbert Niemann, Monika Rinck, Kathrin Röggla, Stefan Schmitzer, Erasmus Schöfer, Ingo Schulze, Michael Wildenhain und Raul Zelik mit den Theoretikern Jan Loheit, Helmut Peitsch, David Salomon und Thomas Wagner – unter lebhafter Beteiligung des Publikums.

Der Band „Richtige Literatur im Falschen?“ zeichnet die Tagung dokumentarisch nach und präsentiert darüber hinaus aktuelle Statements der Beteiligten.

 

Ingar Solty ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Redakteur bei der Zeitschrift Das Argument. Zuletzt erschien von ihm der Band „Die USA unter Obama: Charismatische Herrschaft, soziale Bewegungen und imperiale Politik in der globalen Krise“.

Enno Stahl ist Literaturwissenschaftler und Schriftsteller. Zuletzt erschien das von ihm herausgegebene „Mathilde Franziska Anneke Lesebuch“. Im Verbrecher Verlag erschienen die Romane „2PAC AMARU HECTOR“, „Diese Seelen“ und „Winkler, Werber“ sowie der Essay „Für die Katz und wider die Maus. Pohlands Film nach Grass“ und die Aufsatzsammlung „Diskurspogo – Über Literatur und Gesellschaft“.

 

Das Buch erscheint in der Schriftenreihe lfb Texte des Literaturforums im Brecht-Haus und des Verbrecher Verlags.